1897 lösten sich Künstler um Gustav Klimt vom konservativen Künstlerhaus. Joseph Maria Olbrichs 1898 eröffnetes Ausstellungshaus wurde ihr architektonisches Manifest. Die vergoldete Lorbeerkuppel und das Motto „Der Zeit ihre Kunst. Der Kunst ihre Freiheit“ gehören bis heute zu den bekanntesten Bildern der Wiener Moderne.
Beethovenfries
Klimts 1902 geschaffenes Beethovenfries ist das permanente Highlight. Es war ursprünglich für eine zeitlich begrenzte Ausstellung gedacht, wurde später erhalten und ist heute wieder in der Secession zu sehen.
Wechselausstellungen
Die Secession ist weiterhin ein von Künstler*innen betriebenes Haus für zeitgenössische Kunst. Während Umbauphasen kann nur das Beethovenfries zugänglich sein; deshalb vor dem Besuch das aktuelle Programm prüfen.
Öffnungszeiten und Eintritt
Aktuell ist die Secession Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der reguläre Eintritt für Beethovenfries und aktuelle Ausstellungen beträgt 13 €. Am ersten Mittwoch des Monats gibt es an veröffentlichten Terminen freien Eintritt.
Zeit einplanen
Für Gebäude und Fries reichen meist 45 Minuten. Bei einer interessanten Wechselausstellung sind 60 bis 75 Minuten realistischer.
Mit Naschmarkt kombinieren
Der Naschmarkt, die Karlskirche, Wien Museum und Staatsoper liegen nah. So lässt sich die Secession sehr effizient in einen Karlsplatz-Halbtag einbauen.
Praktisch
Barrierefreiheit, Fotografieregeln und einzelne Raumzugänge können sich mit Ausstellungen ändern. Aktuelle Hinweise vorab auf der offiziellen Website prüfen.
Aktuelle Besuchsinformationen im September 2026 mit der offiziellen Secession-Seite abgeglichen.
Häufig gestellte Fragen
Was sieht man in der Secession?
Klimts Beethovenfries sowie wechselnde zeitgenössische Ausstellungen.
Was kostet die Secession?
Regulär aktuell 13 €; Ermäßigungen und freie Mittwoche gelten nach aktuellem Programm.
Wie lange braucht man?
Meist 45 bis 75 Minuten.
