Der Prater begann als habsburgisches Jagdgebiet, bevor Kaiser Joseph II. ihn 1766 der Öffentlichkeit öffnete — seither flanieren, radeln und fahren die Wiener hier auf Vergnügungspark-Attraktionen. Der Vergnügungspark-Bereich, bekannt als Wurstelprater, liegt direkt bei der U-Bahn-Station und ist der Teil, den die meisten Besucher sehen wollen.
Das Riesenrad
1897 erbaut, ist das Wiener Riesenrad eines der prägenden Wahrzeichen der Stadt geworden, international bekannt durch eine Schlüsselszene im Film „Der dritte Mann“. Die altmodischen Holzkabinen bewegen sich so langsam, dass sich die Fahrt eher wie eine gemütliche Aussichtsplattform anfühlt als wie eine Nervenkitzel-Attraktion — an klaren Tagen ist die Skyline der Altstadt in der Ferne zu sehen.
Der Rest des Vergnügungsparks
Über das Riesenrad hinaus ist der Wurstelprater ein waschechter, altmodischer Rummelplatz mit Dutzenden unabhängig betriebenen Fahrgeschäften, Achterbahnen, Geisterbahnen und Essensständen — bezahlt wird pro Fahrt statt mit einem Gesamtticket, sodass sich ein Besuch von einer Stunde bis zu einem ganzen Nachmittag flexibel gestalten lässt.
Insider-Tipp
Am Wochenende ist beim Riesenrad nachmittags am meisten los. Ein Wochentagvormittag oder eine Abendfahrt, wenn das Rad beleuchtet vor dunklem Himmel steht, sind beide ruhiger und stimmungsvoller.
Häufig gestellte Fragen
Ist der Prater kostenlos?
Der Eintritt in den Park und den Vergnügungsparkbereich ist kostenlos — bezahlt wird pro Fahrt, auch beim Riesenrad.
Wie lange dauert eine Fahrt mit dem Riesenrad?
Eine volle Umdrehung dauert bei der gemächlichen Geschwindigkeit etwa 10–12 Minuten.