Das Naturhistorische Museum eignet sich sowohl für einen genau geplanten Museumsbesuch als auch für zwei oder drei spontane, wetterfeste Stunden. Das Gebäude steht dem Kunsthistorischen Museum am Maria-Theresien-Platz spiegelbildlich gegenüber; die Themen reichen von Urgeschichte und Mineralien über Dinosaurier und Meteoriten bis zur Zoologie und Menschheitsgeschichte.
Beginnen Sie bei der Venus von Willendorf
Das bekannteste Objekt ist die kleine altsteinzeitliche Kalksteinfigur Venus von Willendorf aus Niederösterreich. In den urgeschichtlichen Sälen bekommt sie den nötigen Kontext: Eiszeit, Archäologie und frühe Besiedlung lassen sich hier besser verstehen als bei einem kurzen Fotostopp.
Dinosaurier und Fossilien
Für Familien sind die geologischen und paläontologischen Säle ein guter Einstieg. Große Dinosaurierskelette und Modelle sorgen für den offensichtlichen Wow-Effekt, während Fossilien und Eiszeitfunde auch Erwachsenen genügend Tiefe bieten.
Die Meteoritensammlung nicht auslassen
Zu den besonderen Stärken des Hauses gehört die historische Meteoritensammlung mit Material aus dem All, darunter auch Marsmeteoriten. Ebenfalls lohnend sind die Mineralien- und Edelsteinsäle.
Wie viel Zeit braucht man?
Für den ersten Besuch sind zwei bis drei Stunden sinnvoll. Wählen Sie lieber drei oder vier Themenbereiche aus, statt jedes Zimmer abzuhaken. Urgeschichte, Dinosaurier und Meteoriten bilden eine sehr gute erste Route.
Wann besuchen?
Das Museum ist besonders praktisch bei Regen oder im Winter. Für aktuelle Öffnungszeiten, Sonderausstellungen und mögliche Saalschließungen prüfen Sie vor dem Besuch die offizielle Museumsseite.
Naturhistorisches oder Kunsthistorisches Museum?
Beide stehen direkt gegenüber, bieten aber völlig unterschiedliche Erlebnisse. Das Kunsthistorische Museum ist die bessere Wahl für Alte Meister und Habsburger Kunstsammlungen; das Naturhistorische Museum für Urgeschichte, Dinosaurier, Mineralien und Naturwissenschaft.
Praktischer Tipp
Direkt daneben liegt das MuseumsQuartier. Nutzen Sie dessen Höfe für eine Pause, statt sofort das nächste große Museum zu beginnen.
Häufig gestellte Fragen
Wofür ist das Naturhistorische Museum Wien bekannt?
Für die Venus von Willendorf, Dinosaurier und Fossilien sowie seine bedeutenden Meteoriten- und Mineraliensammlungen.
Wie viel Zeit braucht man?
Zwei bis drei Stunden sind für einen ersten Besuch sinnvoll, wenn Sie sich auf einige Bereiche konzentrieren.
Ist das Museum für Kinder geeignet?
Ja. Besonders Dinosaurier, Fossilien und Mineralien funktionieren sehr gut für Familien.
