LageDonaupark, 22. Bezirk
Am besten fürPanoramablicke und Donaupark
Zeitbedarf45–90 Minuten; länger mit Gastronomie
AnreiseU1 plus Bus 20A

Der Donauturm entstand für die Wiener Internationale Gartenschau 1964. Von oben erschließt sich Wien anders als von den klassischen Aussichtspunkten der Innenstadt: Donau, Donauinsel, moderne Stadtteile und die grünen Ränder der Stadt werden viel deutlicher sichtbar.

Was Sie oben sehen

Die Aussichtsbereiche liegen rund 150 Meter über dem Boden. Es gibt eine offene und eine geschlossene Terrasse, sodass ein Besuch oft auch dann möglich bleibt, wenn Wind oder Wetter die Außenterrasse schließen.

Wie viel Zeit Sie brauchen

Für die Aussicht reichen meist 45–60 Minuten. Mit Rutsche, Café oder Restaurant wird daraus leicht ein längerer Ausflug. Wer nur fotografieren und die Runde machen möchte, braucht normalerweise keine zwei Stunden.

Lift, Rutsche und Drehgastronomie

Schnelle Aufzüge bringen Besucher in ungefähr einer halben Minute nach oben. Darüber drehen sich Café und Restaurant langsam um den Turm. Eine Rutsche startet auf etwa 165 Metern; prüfen Sie aktuelle Betriebsbedingungen, wenn sie für Ihren Besuch wichtig ist.

Das Wetter entscheidet

Wind und Sichtweite beeinflussen den Wert des Besuchs stark. Die Außenterrasse kann aus Sicherheitsgründen schließen, während der Innenbereich offen bleibt. Für Fotos lohnt es sich, den Donauturm in das klarste Wetterfenster Ihrer Reise zu legen.

Tickets und Planung

Der Donauturm ist kostenpflichtig. Die offizielle Besucherinformation empfiehlt besonders an Wochenenden und Feiertagen eine Vorabbuchung. Prüfen Sie auch die aktuelle letzte Liftfahrt, statt kurz vor Gebäudeschluss anzukommen.

Anreise

Praktisch ist die U1 bis Alte Donau oder Kaisermühlen-VIC und anschließend der Bus 20A zum Donauturm. Auch U6 Neue Donau lässt sich mit dem 20A verbinden. Planen Sie die Fahrt bewusst ein, denn der Turm liegt nicht an der klassischen Altstadt-Route.

Mit Donaupark kombinieren

Der Turm steht im Donaupark. Gerade bei gutem Wetter lohnt sich ein Spaziergang vor oder nach der Aussicht und macht den Weg aus der Innenstadt deutlich sinnvoller.

Vergleich mit kostenlosen Aussichtspunkten

Die Gloriette in Schönbrunn bietet den klassischeren Wien-Blick, der Belvedere-Garten schöne Sichtachsen. Der Donauturm gewinnt bei Höhe und 360-Grad-Panorama, kostet aber Eintritt und extra Anreise.

Planungstipp

Halten Sie den Donauturm flexibel und nutzen Sie den klarsten Tag Ihrer Reise. Bei schlechter Sicht ist ein Museum meist die bessere Wahl.

Besucher-, Verkehrs- und Terrasseninformationen im September 2026 mit der offiziellen Donauturm-Seite abgeglichen.

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch ist der Donauturm?

252 Meter.

Wie lange braucht man am Donauturm?

Etwa 45–60 Minuten für die Aussicht, länger mit Rutsche oder Gastronomie.

Kann man bei schlechtem Wetter hinauf?

Meist ja, weil es eine geschlossene Aussichtsterrasse gibt; die Außenterrasse kann wetterbedingt schließen.