Stift Melk thront auf einem Felsvorsprung über der Donau, seine leuchtend gelbe Barockfassade schon von Weitem sichtbar — ein seit dem 11. Jahrhundert aktives Benediktinerkloster und eines der eindrucksvollsten Barockbauten Österreichs, mit einer außergewöhnlichen Bibliothek und einer prunkvollen Stiftskirche.
Die klassische Route: Zug hin, Schiff zurück
Beliebt ist ein Direktzug von Wien nach Melk (etwa eine Stunde), einige Stunden zur Erkundung von Stift und Ort, dann eine Donauschifffahrt flussabwärts durch die Wachau bis Krems, gefolgt von einer kurzen Zuganbindung zurück nach Wien. Die Schifffahrt durch das Tal — vorbei an weinbewachsenen Hängen, Burgruinen wie Dürnstein und kleinen Winzerdörfern — ist für die meisten Besucher der Höhepunkt.
Was Sie in der Wachau sonst noch sehen sollten
Dürnstein mit seinem blau-weißen Kirchturm und den Ruinen der Burg, in der einst Richard Löwenherz gefangen gehalten wurde, ist der meistfotografierte Ort im Tal. Die Region zählt zudem zu Österreichs bekanntesten Weinbaugebieten, besonders für Grünen Veltliner und Riesling.
Insider-Tipp
Die Donauschifffahrten durch die Wachau verkehren meist saisonal, etwa April bis Oktober — prüfen Sie die Fahrpläne, bevor Sie diese Route im Winter einplanen.
Häufig gestellte Fragen
Wie kommt man von Wien nach Stift Melk?
Direktzüge fahren ab Wien Hauptbahnhof oder Westbahnhof in rund einer Stunde nach Melk.
Kann man die Wachau-Schifffahrt im Winter machen?
Donauschifffahrten durch die Wachau verkehren meist saisonal, etwa April bis Oktober — prüfen Sie die aktuellen Fahrpläne außerhalb dieser Zeit.